
Marion Ganz (Pressesprecherin)
Alexandra Rockenstein
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Usingen. Wer kommt nicht auf die Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr, möchte aber dennoch einen Rundblick aus 25 Metern Höhe über die Stadt genießen? Das geht jetzt zumindest virtuell.
Seit dem Wochenende ist der neue interaktive Stadtplan der Stadt Usingen im Internetauftritt unter http://www.usingen.de online geschaltet. Die ungewöhnlichen Perspektiven, dargestellt auf 360-Grad-Panoramafotos, liegen noch etwas versteckt unter den Rubriken Kultur & Tourismus (Tourismus -> Stadtplan). Bald schon soll der Stadtplan mit all seinen interaktiven Funktionen aber von der Startseite aus direkt anzusteuern sein.
Die grafische Darstellung entspricht den bekannten gedruckten und ausgehängten Stadtplänen Usingens. Ein absolutes Novum im Hochtaunuskreis sind jedoch die interaktiven Möglichkeiten.
«Die Internetnutzer können nicht nur die Straßen in alphabetischer Reihenfolge, nach Stadtteilen sortiert oder öffentliche Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen direkt ansteuern», erläuterte Bürgermeister Matthias Drexelius (CDU) die Besonderheiten. «Hinter vielen Fotomotiven von Einrichtungen ist der Link zur jeweiligen Institutionen hinterlegt.» So landet der Nutzer schnell auf der Homepage der Astrid-Lindgren-Schule, der Kindertagesstätte Arche Noah oder bei den Hochtaunus-Kliniken. Als besonderes Schmankerl stellte Christoph Steinacker von der Firma Rockenstein die 360-Grad-Panoramaaufnahmen vor. Um diese Rundumbilder zu realisieren, war Steinacker mit seiner Spezialkamera nicht nur auf die Drehleiter der Feuerwehr gestiegen, sondern hatte sich auch auf die Mauer des Kirchgrabens an der evangelischen Kirche und an die Eschbacher Klippen gewagt.
Der Internet-Nutzer kann über einfach zu bedienende Steuersymbole den Blickwinkel beliebig variieren. «Gerade die stimmungsvollen Aufnahmen vom Spektakel an Halloween oder beim Schlossgartenfest sowie am Hattsteinweiher vermitteln Ortsfremden, dass unsere Stadt neben vielem Sehenswerten auch viel lebendiges Stadtleben zu bieten hat», verwies Beate Heiting von der Wirtschaftsförderung auf die besondere Außenwirkung der technischen Neuerung. Die gleiche Technik wird die Firma Rockenstein bald auch für den Taunus Touristik Service und den Naturpark Hochtaunus realisieren.
Noch sind nicht alle bedeutenden Stellen hinterlegt. Gerade Vereine werden von der Stadt gebeten, außer dem Foto auch die aktuelle Internet-Adresse zur Verlinkung an die Wirtschaftsförderung einzureichen. Der neue interaktive Stadtplan soll ständig erweitert werden und ist der erste Schritt hin zu einem komplett überarbeiteten Internetauftritt der Stadt.
Quelle: http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/rmn01.c.5630755.de.htm; Matthias Pieren 10.03.2009