
Marion Ganz (Pressesprecherin)
Alexandra Rockenstein
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Durch das Würzburger Handwerkerhaus kann man jetzt erstmals auch virtuell bummeln. Bei dem Pilotprojekt haben die Freunde Mainfränkischer Kunst und Geschichte in Zusammenarbeit mit dem Verschönerungsverein und dem Internet-Service-Provider rockenstein AG das historische Schmuckstück in aufwändiger Panoramafotografie dokumentiert. Bereiche wie der stimmungsvolle Steinkeller, die alte Küchen-Feuerstelle oder das Holztreppenhaus und die Ausstellung unterm Dach sind normalerweise nur mit Führung öffentlich zugänglich. Künftig wird der Rundgang zu all den interessanten Details des Handwerkerhauses auf der Homepage www.freunde-mainfranken.de zu sehen sein. Das Handwerkerhaus wurde vom Verschönerungsverein Würzburg 1996 erworben, um es vor dem geplanten Abbruch zu retten und bis 1998 aufwendig im alten Stil restauriert.
Los geht der Rundgang, den rockenstein-Fotograf Christoph Steinacker mit hochauflösender HDR-Technik festgehalten hat, vor dem Handwerkerhaus in der Pleicherkirchgasse. So kann man vor Betreten des Hauses einen Rundum-Blick in die Gassen der Pleich und die umliegenden Fassaden werfen. Von der Geschäftsstelle der Freunde Mainfränkischer Kunst und Geschichte aus geht es vom Erdgeschoss in das historische Treppenhaus. Der Stuck verzierte Sitzungssaal im ersten Stock, den der Verschönerungsverein als Hauseigentümer nutzt, sowie die Küche mit dem großen Dunstabzug können in Details herangezoomt werden. Weiter geht es nach oben unters Dach. Dort sind Fundstücke ausgestellt, die einen kleinen Einblick in die lange Geschichte des 1521 erbauten Hauses geben. Stimmungsvoll beleuchtet zeigt sich der Keller, wo lange Holztische und das Steingewölbe eine Vorstellung davon geben, wo früher Vorräte gelagert und auch gefeiert wurde.
„Wir sind sehr stolz darauf, das älteste Handwerkerhaus Würzburgs auf diese Weise einem breiten Publikum zugänglich machen zu können“, sagte Friedrich Sünderhauf, zweiter Vorstand der Freunde Mainfränkischer Kunst und Geschichte sowie Beirat des Verschönerungsvereins, und dankte dem Team der rockenstein AG für dessen Initiative und die hervorragende Umsetzung des Pilotprojektes.