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Pressekontakt

Marion Ganz (Pressesprecherin)
Alexandra Rockenstein

E-Mail: presse(at)rockenstein.de

Adresse:
rockenstein AG
-Presse-
Marcusstraße 7
D-97070 Würzburg

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„ … unnötig wie Büchsenfleisch“ - Christoph Rockenstein spricht beim E-Business-Forum über Spams und ihre erfolgreiche Abwehr

Zum E-Business-Forum Mainfranken hatten das Netwerk Elektronischer Geschäftsverkehr und das Mainfränkische Electronic Commerce Kompetenzzentrum am 17. Juli in die IHK Würzburg geladen. Anlass war das 10jährige Jubiläum der beiden Einrichtungen. Zum Thema „Informationsflut – Rache des E-Business?“ sprachen hochkarätige Referenten wie Ministerialrat Dr. Rolf Hochreiter vom Bundesministerium für Wirtschaft & Technologie und Prof. Dr. Rainer Thome von der Universität Würzburg. Christoph Rockenstein, Vorstand des Internet-Service-Providers rockenstein AG aus Würzburg widmete sich in seinem Vortrag dem Thema „Erfolgreiche Spamabwehr“.

Der Begriff Spam kommt aus dem Amerikanischen und bedeutet soviel wie „ … ist so unnötig wie Büchsenfleisch“.  Obwohl die erste weltweit versandte Spam 1978 höchst erfolgreich war und seinem Sender Gary Thuerk eine Umsatzsteigerung von 10 bis 11 Millionen US-Dollar bescherte, werden Spams von den meisten Usern heute als lästiges Übel betrachtet. „Spams kosten jede Firma wertvolle Arbeitszeit, verursachen Serverbelastungen und finanzielle Aufwendungen in Form von leistungsfähigerer Hardware und effizienten Spamfiltern“, so Christoph Rockenstein. Weltweit verursachen Spams jährlich einen Schaden von 40 bis 50 Milliarden Euro!
Gerade mal rund 200 professionelle Spam-Gangs in den USA und Europa erzeugen 80 Prozent der Spam-Mails. Die Spammer betreiben hohen Aufwand, um ihre Botschaften an den Verbraucher zu bringen. Meistens nicht im Bereich der Legalität angesiedelt verheißen die Gangs mit ihren Spams jedoch hohe Gewinnspannen.

Bekannt sind verschiedene Arten von Spams. Um nicht in die Adressverzeichnisse zu kommen, hilft meist nur, die eigene E-Mail-Adresse zum Beispiel auf der Homepage zu verschleiern oder Einmaladressen bei Gewinnspielen & Co. zu verwenden. In Newsgroups empfiehlt Christoph Rockenstein einen eigenen Mail-Alias, Rundmails sollte man grundsätzlich mit bcc statt cc verschicken. Auch der Rechtsweg mit Rückverfolgung der IP-Adressen des Absender-Mailservers sowie die Internet-Beschwerdestelle des eco-Verbandes und der Verbraucherstellen können genutzt werden.

Wirkungsvolle Gegenmaßnahmen bieten auch Mailserverbetreiber und Provider an: „Greylisting, Whitelisting, Blacklisting“, RAZOR-Listen, Teergrupen oder OCR und Fingerprints sind nur einige der Stichworte zu diesen Thema. Hocheffiziente Spamfilter versperren unerwünschten Spams durch die Addition mehrerer Kriterien den Zugang ins Postfach.

Mit all diesen Abwehrmechanismen müssen natürlich auch die seriösen Newsletter-Versender kämpfen – weisen doch ihre Newsletter meistens viele Merkmale von Spam auf. Eine der Lösungen heißt „Certified Sender Alliance“, ein Dienst des Koop. Eco e.V. und des Deutschen Direktmarketing Verbandes. Über eine Positiv-Liste für seriöse Versender werden bestimmte IP-Adressen bei den Providern als Non-Spam klassifiziert und nicht blockiert.
Eine weitere Möglichkeit bietet die geplante Einführung der DE-Mail. Signierte und verschlüsselte E-Mail, die Kopplung an den elektronischen Personalausweis oder die eindeutige Zuordnung einer Person über die DE-Mailadresse machen den Versand sicher und zuverlässig. Vergleichbar mit dem Versenden eines Briefes auf dem herkömmlichen Postweg hat DE-Mail den Vorteil, dass die Kosten pro Mail (Dokument) vermutlich nur wenige Cent betragen werden.

Foto: Ein hochkarätiges Referententeam beschäftigte sich beim E-Business-Forum Mainfranken 2008 mit dem Thema „Informationsflut – Rache des E-Business?“: (v.l.) Christoph Rockenstein (Vorstand rockenstein AG), Andreas Klaeger (Geschäftsführer der Handwerkskammer für Unterfranken), Oliver Freitag (Projektleiter MECK), MinR Dr. Rolf Hochreiter (Bundesministerium für Wirtschaft & Technologie), Prof. Dr. Rainer Thome (Universität Würzburg), Prof. Dr. Ralf Jahn (Hauptgeschäftsführer IHK Würzburg-Schweinfurt)

Von: rockenstein AG; 20. Juli 2008