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Pressebericht zum Hotspot Juliusspital Würzburg

Juliusspital und rockenstein AG bieten neuen Service für Patienten an: Vom Krankenbett aus mit der Welt verbunden

Vom Krankenbett aus E-Mails abrufen, im Internet surfen und chatten? Im Würzburger Juliusspital ist dieser Service ab sofort kein Traum mehr. Als einer der Vorreiter der Wireless LAN-Technologie in Würzburger Krankenhäusern stellt das Juliusspital seinen Patienten diesen neuen Service in Zusammenarbeit mit dem Würzburger Internet-Service-Provider rockenstein AG zur Verfügung. Im April sollen alle Krankenzimmer über Wireless LAN mit dem Internet verbunden sein. „So wird eine Kommunikation nach außen kinderleicht“, erklärt Juliusspital-Sprecher Franz Ebert.

Vor allem für Patienten, die länger im Krankenhaus bleiben müssen, ist W-LAN eine große Hilfe: „Wir haben hier zum Beispiel im Bereich der neurologischen Rehabilitation Patienten, die über Wochen hinweg ihr Bett nicht verlassen können“. Für manche von ihnen bietet das Internet eine unkomplizierte Möglichkeit, am Ball zu bleiben und sich über das Weltgeschehen zu informieren, „Ein Patient hat sogar schon ganze Bücher übers Internet gelesen, weil er ein richtiges Buch nicht halten konnte“, so Walter Herberth, Leiter des Juliusspital-Krankenhauses.

Die W-LAN-Anbindung für Ärzte und Patienten ist der Klinikleitung des Juliusspitals seit langem ein wichtiges Anliegen. In Kooperation mit der rockenstein AG, die schon mehrere so genannte Hotspots in Würzburg betreibt, wurde jetzt das W-LAN System für Patienten frei geschalten. „Ob am Marktplatz, in den Barockhäusern, in den Hofstuben der Würzburger Festung, in der Juliuspromenade nahe Barbarossaplatz oder im Juliusspital: Unser Ziel ist es, den mobilen Internetzugang in Würzburg auszubauen“, so Christoph Rockenstein, Vorstand der rockenstein AG. Die Firma rockenstein AG stellt für das Juliusspital die Internetanbindung über W-LAN zur Verfügung und betreut das Patienten-System. Zeitkontingente können einfach und bequem über Kreditkarte gebucht werden, der Zugang zu den Internetseiten des Juliusspitals ist für Patienten kostenfrei.

Wirtschaft in Mainfranken, Ausgabe 07/2007