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FTP-Zugang

Um eine Verbindung zu einem anderen Computer, auf dem sich Ihre Webseiten oder Daten befinden, per FTP herzustellen zu können, benötigen Sie ein FTP Programm.

Mit FTP Programmen wird durch Eingabe von Benutzernamen und Passwort eine Verbindung vom Client zum Server hergestellt, um Dateien vom Server zum Client (Download), vom Client zum Server (Upload) zu übertragen. Außerdem können mit FTP Verzeichnisse angelegt und ausgelesen, sowie Verzeichnisse und Dateien umbenannt oder gelöscht werden.

FTP verwendet für die Steuerung und Datenübertragung jeweils separate Verbindungen: Eine FTP-Sitzung beginnt, indem vom Client zum Control Port des Servers (der Standard-Port dafür ist Port 21) eine TCP-Verbindung aufgebaut wird. Über diese Verbindung werden Befehle zum Server gesendet. Der Server antwortet auf jeden Befehl mit einem Statuscode, oft mit einem angehängten, erklärenden Text. Die meisten Befehle sind allerdings erst nach einer erfolgreichen Authentifizierung zulässig.
Zum Senden und Empfangen von Dateien sowie zur Übertragung von Verzeichnislisten (der Standard-Port dafür ist Port 20) wird pro Vorgang jeweils eine separate TCP-Verbindung verwendet. FTP kennt für den Aufbau solcher Verbindungen zwei Modi:

Beim aktiven FTP (auch "Active Mode") öffnet der Client einen zufälligen Port und teilt dem Server diesen sowie die eigene IP-Adresse mittels des PORT-Kommandos mit. Dies ist typischerweise ein Port des Clients, der jenseits von 1023 liegt, kann aber auch ein anderer Server sein, der seinerseits in den Passive Mode geschaltet wurde, also auf eine Verbindung wartet (so genanntes FXP).

Beim passiven FTP (auch "Passive Mode") sendet der Client ein PASV-Kommando, der Server öffnet einen Port und übermittelt diesen mitsamt IP-Adresse an den Client. Hier wird auf Client Seite ein Port jenseits 1023 verwendet und auf Server Seite der vorher an den Client übermittelte Port.

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