33. Würzburger Residenzlauf am 30. April 2023: Rückblick
"Wir sind zurück!": Als das Team des Würzburger Residenzlaufs das Motto vor vielen Monaten ausgerufen hat, ließ sich auf Seiten der Organisatoren eine zuversichtliche Stimmung, aber dennoch auch eine gewisse Unsicherheit erkennen. Umso schöner ist es, dass der 33. Würzburger Residenzlauf mit insgesamt 5.500 Startern an die erfolgreiche Historie anknüpfen und das erste Mal seit der Pandemie wieder in voller Ausführung stattfinden konnte.
Begonnen hat der Tag mit dem Schnupperlauf und den beiden Kindergartenläufen über 600 Meter. Besonders schön war die Rückkehr der Kindergärten auf die Strecke mit 1310 Teilnehmern aus 39 Kindergärten.
Weiter auf dem Programm stand der Lauf der Bambinis, der Schullauf sowie der 5km Lauf. Beim No-Limits-Lauf über 2,5km wurden die regulären Runden um die Residenz gelaufen und gefahren, denn auch in diesem Jahr wollten sich die Teilnehmer mit körperlicher und/oder geistiger Einschränkung die Teilnahme am Residenzlauf nicht nehmen lassen.
Während die Temperatur und die Stimmung auf dem Platz weiter stiegen, stand noch der Lauf der Asse auf dem Programm. Ein begeistertes Publikum feuerte die in diesem Jahr 76 Starter an. Bei den Frauen setzte sich die spätere Gewinnerin, Hanna Klein, mit 31:49min bereits früh im Lauf ab. Bei den Männern kristallisierte sich der Sieger, Castor Omwenga Mogeni, mit 26:48min erst in der letzten Runde heraus.
Der Hauptlauf mit knapp 1.100 Anmeldungen und Teilnehmern aller Altersklassen bildete den Schlusspunkt des Residenzlaufs. Der älteste Teilnehmer im Jahr 2023 war bereits 82 Jahre alt und meisterte, trotz der zu diesem Zeitpunkt sehr warmer Temperaturen, die vier Runden um die Residenz.
Das rockenstein-Team freut sich bereits heute auf den 34. Würzburger Residenzlauf am Sonntag, 28. April 2024.
Residenzlauf 2022: Rückblick
Nach zwei Jahren coronabedingter Pause gab es in diesem Jahr wieder den Würzburger Residenzlauf: Mit knapp 2000 Läuferinnen und Läufern sowie 3000 Zuschauerinnen und Zuschauern fand am 1. Mai der Lauf rund um die Residenz statt.
"Mit 1914 Starter*innen hatten wir natürlich bei weitem noch nicht so viele wie in den früheren Jahren, was ohne die Kindergarten- und Schulläufe auch klar war. Aber im Grunde waren es 1914 Teilnehmer*innen mehr, als wir uns 10 Wochen vorher noch erhofft hatten, weil die ganze Veranstaltung Mitte Februar noch nicht denkbar war", so Reinhard Peter, Organisator des Residenzlaufs.
Beim traditionellen Residenzlauf steht nicht nur der Breitensport im Vordergrund, sondern es wurden auch wieder nationale und internationale Spitzenathleten beim Lauf der Asse erwartet. So überquerte Kebede Endale Olkeba mit einer Zeit von 28:37 Minuten als erster Mann die Ziellinie nach zehn Kilometern. Schnellste Starterin beim Lauf der Asse war die deutsche Marathonmeisterin Domenika Mayer mit einer Zeit von 32:46 Minuten.