Kunstinstallation auf der
Landesgartenschau in Würzburg

Vom 12. April bis 7. Oktober 2018 begeistert die Landesgartenschau im Würzburger Stadtteil Hubland. Erwartet werden bis zu 1 Mio. Besucher. Die rockenstein AG unterstützt bei diesem Glanzpunkt im überregionalen Veranstaltungskalender unter anderem ein ganz besonderes Projekt: Michael Ehlers, freischaffender Künstler und Lehrbeauftragter an der FH Würzburg-Schweinfurt, hat an zentraler Stelle des Geländes eine spektakuläre LandArt- und Medieninstallation unter dem Titel „Das letzte Luftschiff“ errichtet. Im Internet kann man ab sofort über mehrere rockenstein-Webcams den Transformationsprozess verfolgen und beobachten, wie sich das Erscheinungsbild und der Charakter der Installation im Laufe der Zeit durch den Bewuchs von Hopfenpflanzen verändert.

Webcam#1 - "Das letzte Luftschiff" in der Totalen
Webcam#2 - Blick in das Innere von "Das letzte Luftschiff"

Das von Michael Ehlers entworfene Beleuchtungskonzept, sowie einer der wenigen, von der rockenstein AG zur Verfügung gestellten öffentlichen Hotspots auf dem Gelände, werden diese Installation zu einem der Anziehungspunkte für die Besucher der Landesgartenschau machen. Dem Betrachter bieten sich zahlreiche Perspektiven und Motive, insbesondere wenn die wechselnden Lichtstimmungen nach Einbruch der Dämmerung ihre Faszination entfalten.

Alle Informationen: www.dasletzteluftschiff.de

Im Zeitraum 26. Mai bis 17. Juni ist im Spitäle Würzburg die Ausstellung „Rauminstallation, Bilder, Objekte“ von Michael Ehlers zu besichtigen. Hier wird auch ein direkter Bezug zur Kunstinstallation auf dem LGS-Geländer hergestellt.

Das letzte Luftschiff - Künstler Michael Ehlers (r.), hier zusammen mit Christoph Rockenstein während der Aufbauphase im März 2018

Die neue App BFW SmartInfo unterstützt seh- und mobilitätseingeschränkte Menschen dabei, sich auf der Landesgartenschau Würzburg sicher zu bewegen und zu informieren.

Entwickelt hat die App das Berufsförderungswerk Würzburg. Die rockenstein AG stellt als Sponsor die technische Infrastruktur zur Verfügung, damit die Informationen problemlos und schnell abgerufen werden können. Auf den Servern des Würzburger Internet-Service-Providers liegen alle Informationen hochverfügbar und sicher bereit.

Gerd Herold, erster Querschnittsgelähmter mit Lehrauftrag in der Sportlehrerbildung an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) freut sich über die Unterstützung: „Die App ist richtig gut, sowohl für behinderte als auch für nichtbehinderte Menschen. Man erhält viele Zusatzinformationen, zum Beispiel zu Pflanzen oder wo die Toiletten sind.“

Ernst Heßdörfer vom BFW-internen App-Entwickler-Team erklärt: „Das Entscheidende ist, dass man die Betroffenen immer wieder befragt, was schon gut läuft oder wo es noch etwas zu tun gibt. Unser Mobilitätsbeauftragter und ich arbeiten eng zusammen und können so eine praxisbezogene App anbieten, die ständig weiterentwickelt wird.“ Beeinträchtigte Menschen werden unterstützt durch Infos wie „Wo sind Straßenübergänge“, damit sie davon nicht überrascht werden. Die App sagt am LGS-Eingang zum Beispiel „Vorsicht, tiefer Kies“, das ist für Rollstuhlfahrer eine wichtige Information.

Interessierte finden die App „BFW SmartInfo“ in den App-Stores.

Alle Informationen: smartinfo.bfw-wuerzburg.de

TV Mainfranken hat einen aktuellen Beitrag von der offiziellen Präsentation auf der Landesgartenschau gemacht. Diesen finden sie hier.