WYSIWYG - Randnotizen des Urbanen
Fotografie von Dietmar Modes und Johannes Untch
vom 26. März bis 18. Oktober 2026 - Schleehofstraße 16, 97209 Veitshöchheim - Eintritt frei!
In der Fotoausstellung WYSIWYG – Randnotizen des Urbanen zeigen Dietmar Modes und Johannes Untch mit Fotografie ihren Blick auf alltägliche Situationen in städtischem Umfeld. Die gezeigten Werke widmen sich dem urbanen Raum in seinen vielen Facetten. Strukturen, Linien, Szenen aus dem Straßenleben oder stille Alltagsmomente eröffnen neue Blickwinkel auf Städte und ihre Atmosphäre. Die Fotografien verzichten auf Inszenierung und arbeiten stattdessen mit Komposition, Perspektive und dem richtigen Moment, wodurch sie häufig bewusst mit den üblichen Sehgewohnheiten brechen.
Die Stadt bietet dafür unendliche Elemente wie die Fassaden, Architektur, Werbung, Verkehr, Zeichen und den Menschen, die als Protagonisten in dieser urbanen Kulisse agieren. Fotografie wird dabei als künstlerisches Medium verstanden, das nicht nur ein Motiv festhält, sondern durch die bewusste Wahl von Ausschnitt, Perspektive und Timing neue Bedeutungen erzeugt. Die Arbeiten bewegen sich zwischen nüchterner Dokumentation und feiner Irritation.
Der Ausstellungstitel WYSIWYG steht für What You See Is What You Get und greift dieses Spannungsfeld auf. Die Bilder und ihre Präsentation sollen Freude am Entdecken wecken und gleichzeitig dazu einladen, Motive und Zusammenhänge genauer zu betrachten. Alle Fotografien sind so aufgenommen, wie sie gezeigt werden – ohne digitale Montagen oder nachträgliche Bildzusammenstellungen.
Mit der aktuellen Kunstausstellung führen wir unser Format Kunst im Co-Working-Space nach dem erfolgreichen Debüt im vergangenen Jahr weiter.
Von der Bühne zur Bildenden Kunst: Fotografie, Drucktechniken und künstlerische Transformation
1958 geboren und aufgewachsen in einer schwäbischen Kleinstadt. Studium der Wirtschaftswissenschaften in Stuttgart mit Arbeitsschwerpunkten IT und Recht. Seit 1989 lebt und arbeitet er in Würzburg und war dort etwa 20 Jahre in der darstellenden Kunst an verschiedenen Theatern aktiv. Erste fotografische Impulse erhielt er in den 1980er Jahren bei Jürgen Braun mit analogen Arbeiten. Seit 2004 arbeitet er digital und beschäftigt sich seit 2012 intensiv mit Fotografie als künstlerischem Medium und street photography. Ausbildung u.a. bei Wolfgang Zurborn (Köln), Prof. Harald Mante (Schwerte) und Harvey Benge (Auckland).
Seit 2023 ausschließliche Beschäftigung mit bildender Kunst. Bis heute Gruppenausstellungen im Raum Würzburg (Spitäle, VKU, BBK-Galerie) und Einzelausstellungen wie Black lives matter und Verwerfungen.
Licht und Stadt: Porträt-, Street- und experimentelle Fotografie
1965 geboren in Siebenbürgen (Rumänien), 1971 Umzug nach Deutschland. Seit 1980 Beschäftigung mit Fotografie. Studium Kommunikationsdesign in Würzburg, 1991 Diplomarbeit: Fotoreportage „Siebenbürgen – Untergang einer Kulturnation“. Arbeit als Grafikdesigner, freiberuflich und in Festanstellung u. a. bei der Vogel Communications Group sowie Porträt-, Presse- und Eventfotografie. Freie fotografische Arbeiten u. a. im Bereich Experimentelle Fotografie und Street Photography.
Seit 2022 Freelancer als Grafikdesigner. Lebt und arbeitet in Würzburg.
Kunst im Co-Working-Space ist eine Initiative der rockenstein AG.
Wir geben Künstlern und Kunstschaffenden aus der Region ein- bis zweimal im Jahr die Möglichkeit zur Präsentation ihrer Werke.
Kontaktieren Sie uns gerne per E-Mail an kunst@rockenstein.de.
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Rückblick 2025: Conni RETROSPEKTIVE